Andrei Stoinescu

In eigener Sache
Andrei Stoinescu, Projektleiter Deutschkurse

Ich bin seit Februar 2021 Projektleiter in der Sprachförderung und Bildung bei FABIA. Ich startete mit der Projektleitung der Deutsch- und Integrationskurse, sowie der Femmes- und Männer-Tische und war zudem für die FABIA-Website verantwortlich, welche im Verlauf des letzten Jahres eine Komplettüberarbeitung erhalten hat. Nach einer grossen Zunahme bei den Deutschkursen werde ich mich nun ausschliesslich auf diese fokussierern, um das Projekt weiter ausbauen und führen zu können.

Ich habe an der Universität Zürich Ethnologie und Kommunikationswissenschaft studiert. In meiner Bachelorarbeit habe ich zu den Überschwemmungen in Jakarta, Indonesien geforscht und dort mehrere Monate vor Ort verbracht. Meine Masterarbeit behandelte die Wirtschaftlichkeit und Sozioökonomie von Alpwirtschaftsbetrieben. Nach meinem Abschluss habe ich eine Zeit lang bei der AGROSCOPE weitergeforscht. 

Begleitend zu meiner Tätigkeit bei FABIA lasse ich mich nun zum Betrieblichen Mentor ausbilden. Nebenbei engagiere ich mich im Verein KUNIGO in Luzern, wo ich Computerkurse für Geflüchtete unterrichtet habe und mittlerweile im Vorstand des Vereins aktiv bin. In meiner Freizeit lese ich gerne, musiziere, spiele Gitarre und bin gerne in der Natur.


Mein Buchtipp

Mit seinem 1946 veröffentlichten Buch «Man’s Search for Meaning» (dt. «Ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager») führt Viktor E. Frankl seine Leser*innen in einen dunklen Abschnitt seines Lebens. Als Holocaust-Überlebender erfuhr Frankl physische und psychische Schmerzen in mehreren Konzentrationslagern ohne die Gewissheit auf einen Ausweg zu haben. Während seine Frau in einem anderen Lager bereits vergast worden war, sah Frankl mit an, wie ein Mensch nach dem anderen dem Druck nach- und sein Leben unter den Umständen im KZ aufgab. 

Als Psychiater und Neurologe setzte sich Viktor E. Frankl mit der Frage auseinander, wie ein Mensch trotz solcher Widrigkeiten einen Sinn im Leben sehen kann und unabhängig von den Geschehnissen sogar Hoffnung verspürt. Im Rahmen seiner «Logotherapie» ging er von der Prämisse aus, dass die treibende Kraft für das Leben eines Menschen das Finden eines Sinnes in diesem ist.

Ich empfehle dieses Buch, weil es zeigt, dass einem Menschen alles bis auf Eines weggenommen werden kann: Seine Freiheit über die eigene Lebenshaltung zu entscheiden – unabhängig der äusseren Umstände.